12. Mai 2011

Boeing 757 von China Southern

Liebe Luftfahrtexperten,

kann mir mal einer sagen, warum es in den Boeing 757 von China Southern immer nach Toilette stinkt? Das ist doch bei anderen Flugzeugen nicht so?

Ist das ein generelles Boeing 757 Problem, oder liegt es daran, dass Toiletten in chinesischen Flugzeugen nach Flügen immer aussehen wie Sau und die Toilettenluft auch Teil der allgemeinen Kabinenluft ist?

Nunja, nur zwei Stunden, und man merkt es so extrem ja nur beim Einsteigen.

Schöne Grüße vom Guangzhou Baiyunshan Airport, Jörg!

30. April 2011

Der Untergrund in China ...

So arbeitet der Untergrund in China. Man druckt einfach ein Botschaft aus den Geldschein. Hier rechts neben der linken oberen "5".

Im zweiten Satz gibt sich auch die Organisation zu erkennen, von der diese Botschaft stammt. Da steht nämlich: "Falun Gong ist gut!"

Schöne Grüße aus Guangzhou, Jörg!

29. März 2011

Sex sells ... everything

Was mach ich während der Arbeitszeit auf einer Erotikshow, fragt Ihr Euch?

Nun, ich besuche Kunden, und das ist auch keine Erotikmesse, sondern eine Möbelmesse und mich interessieren rein die Möbel und deren Hersteller.

Dennoch wird hier auch, mit ähnlichen Mitteln wie auf einer Automesse, versucht den potentiellen Käufern die für die Möbel zu begeistern - im sonst angeblich so prüden China. Alles Käse, die Mädels sind hier meist aufreizender gekleidet als in Deutschland.

Schöne Grüße aus Guangzhou, Jörg!

23. März 2011

Kenute ist tod

Neben den schrecklichen Ereignissen in Japan nun auch noch das: Knut ist tod!

Auch das ist sogar in China eine Meldung wert: http://news.163.com/11/0323/15/6VRFNCD500014JB6.html

In China heißt Knut allerdings "Kenute", weil man das ja irgendwie mit chinesischen Charaktern schreiben können muss.

Schöne Grüße aus Guangzhou, Jörg!

21. Februar 2011

Ganz andere Gangart beim Militär

Heute morgen durfte ich etwas beobachten, da konnte ich meinen Augen kaum trauen. Man hört ja viel über Umgangsformen beim Militär in diesen Tagen und viele kennen sicherlich Gunnery Sergeant Hartmann aus "Full Metal Jacket" der seinen Rekruten in den Magen schlägt und ohrfeigt, aber wenn man sowas etwas live sieht, ist das doch was anderes und man fragt sich, was für kaputte Leute bei der chinesischen Armee arbeiten.

Was war passiert: Ein Kreisverkehr in dem oft was passiert, weil dieser falsch angelegt ist (Aus- und Einfahrt benachbarter Straße mit sehr viel Verkehr kreuzen einander) wird von zwei Militärfahrzeugen passiert, beide halten an, und irgendwie Hektik. Es steigen Soldaten aus, sammeln irgendwelche Teile aus. Obwohl augenscheinlich nicht zu beobachten, muss es einen kleinen Unfall gegeben haben.

Daraufhin lässt der scheinbar Vorgesetzte vier Soldaten mitten auf der Straße antreten, und tritt ohne Vorwarnung dem ersten in den Bauch, so dass dieser gut einen Meter zurück taumelt. Dann setzt es Ohrfeigen für alle vier der Angetretenen. Dann fuchtelt er rum, und brüllt die Soldaten an. Und als ich dachte, dass sich dieser Idiot beruhigt hat und somit auch wieder ohne Vorwarnung, tritt er dem vierten auch nochmal in den Bauch, dass auch dieser gut einen Meter zurück weicht. Alles auf offener Straße - sichtbar für die Öffentlichkeit!

Bei schweren Armeeschuhen geht in Deutschland das BGH meist von einem gefährlichen Werkzeug aus, demnach wäre das beobachtete zweimal Körperverletzung und zweimal gefährliche Körperverletzung. Dabei wäre selbst im minderschweren Fall eine Freiheitsstrafe von 3 Monaten bis 5 Jahren drin (StGB 224, Absatz 1).

Wenn ich dann überlege, dass uns bei der Bundeswehr erzählt wurde, das wir jetzt Bürger in Uniform sind, und alle Vergehen zivil und militärisch geahndet werden können, dann ist das schon eine ganz andere Hausnummer, die sich hier in China abspielt. Ich maße mir als Gast in China nicht an, im Blog über chinesische Politik zu schreiben - aber bei der "Volksbefreiungsarmee" haben einige tatsächlich eine Schraube locker.

Noch als kleinen Tipp, wer China mal besucht: Normal klappt es mittlerweile mit den roten Ampeln in großen Städten in China einigermaßen. Allerdings wäre ich vorsichtig bei weißen Kennzeichen. Das kann Militär sein und die machen ihre eigenen Regeln und halten sich somit nicht an die Regeln, die für den Rest gelten.

Schöne Grüße aus Guangzhou, Jörg

8. Februar 2011

Vietnam Urlaub

Hier ein paar Urlaubseindrücke aus Vietnam:

Vietnam, February 2011


Schöne Grüße aus Guangzhou, Jörg!

7. Februar 2011

Endlich geschafft - Millionär!

Nach gut vier Jahren arbeiten hab ich es endlich geschafft - Ich bin Millionär!

Schöne Grüße aus Guangzhou, Jörg!

3. Februar 2011

Anderes Land, anderes Bier ...

Wer mir verraten kann, in welchem Land ich bin, der gewinnt 1.000 Dong (ggf. umgerechnet in eine andere Währung)

Gruß aus Hue, Jörg!

28. Januar 2011

Welcom to th Sprachschul

Ich bin mir nicht so sicher, aber ich glaub bei der Englischsprachschule, ist es fraglich ob es auch mit der Rechtschreibung nach Oxford klappt.

Schön Grüß aus Guangzhou, Jörg!

15. Januar 2011

Tapetenwechsel

Nach vier Jahren und einer neuen 12-spurigen Straße vor dem Haus meiner alten Wohnung, wurde es Zeit für einen Tapetenwechsel.

Somit gibt es für alle, die mich in den vier Jahren besucht haben noch mal einen letzten Blick in meine alte Wohnung. Für alle die es nicht geschafft haben: so sah mein Heim in China für die ersten vier Jahre aus!

Schöne Grüße aus Guangzhou, Jörg!

13. Januar 2011

Hong bao

Bald ist ja wieder Neujahr - chinesisches Neujahr! Die Wichtigkeit des chinesischen Neujahrsfestes ist mit Weihnachten vergleichbar, und deshalb gibt es auch Geschenke! Allerdings wird in China fast nur Bares verschenkt. Das ganze wird dann schön in die im Bild gezeigten roten Umschläge, so genannte "hong bao", gesteckt und verschenkt. Spätestens ab Anfang Januar sammeln viele Chinesen Banknoten, die neu aussehen! Das spart den Gang zur Bank! Weil alte Lappen im "hong bao" sind tabu!

Darüber hinaus können "hong bao" aber auch das ganze Jahr über verschenkt werden. An den Revierpolizist, der seit Jahren beim eigentlich so illegalen DVD Verkauf zwei Augen zudrückt, dem Auditor, damit er doch recht wohlwollend sein Audit durchführt oder dem Politiker, damit der einem gigantischen Immobiliengeschäft zustimmt. Oder halt, wenn ausversehen ein paar Tonnen giftige Chemikalien in den nahen Fluss gelangten, und der Umweltbürochef seiner Zweitfrau gerade ein neues Auto kaufen will.

Es muss aber nicht immer eine böse Absicht dahinter stehen, manchmal werden "hong bao" auch einfach genutzt, um die Geschäftsbeziehung geschmeidig zu halten. Das hat dann eher was mit "guan xi" zu tun - also einfach mit Beziehungen. Die Grenzen sind fließend.

Für Mitarbeiter ausländischer Firmen in China ein Graus - denn irgendwie gehörts dazu und die lokale Konkurrenz wird sicher nicht so kritisch beobachtet; es darf aber nicht gemacht werden. Ich behaupte einfach mal, Siemens könnte in China doppelt so viel Umsatz machen, wenn sie nur anständig "schmieren" könnten. Wo ist der Unterschied zwischen Schmiergeld und einer Einladung zum Essen? Und wenn es um einen Milliardenauftrag geht, reicht ein Essen beim Italiener nicht mehr aus. Beides - Einladung zum Essen und Schmiergeld - sind Zuwendungen mit einem gewissen Hintergrund. Wo sind die Grenzen?

Schöne Grüße aus Guangzhou, Jörg!

11. Dezember 2010

Die Vorzüge Asiens genießen

Heute, so ganz kurz vor Weihnachten, schicke ich Euch tropische Eindrücke, um einfach ein bisschen Wärme nach Hause zu schicken!

Das Wetter ist zwar wechselhaft, aber um etwas Wärme und gelegentlich Sonne zu tanken fürs kalte Deutschland ab nächster Woche reicht es!

Also, den wahrscheinlich letzten Eintrag in diesem Jahr gibt es diesmal mit schönen Grüßen von Phuket, Gruß Jörg!

9. Dezember 2010

Klimaanlagen in HK

Es gibt so nach und nach Sachen die ich entdecke, wo Mainland Chinesen den Hong Kong Chinesen doch ein wenig vorraus sind. Eine Sache, wo sie Längen vorraus sind, ist die sinnvolle Nutzung der Klimaanlage!

Meine Kollegen in GZ machen zum Glück keine Klimaanlage mehr an, wenn es draußen nur noch 22 Grad sind. In Hong Kong ist das anders! Da kann man ja auch hier im "Winter" noch auf 18 Grad runter kühlen. Aktionen von der Fima unter dem Motto "Green Solution" werden argumentativ mit der Begründung, man brauche ja den Air Flow, bekämpft. Außerdem wollen die Mädels in Hong Kong auch mal die Möglichkeit haben, ihre Winterklamotten zutragen. Und wenns draußen zu warm dafür ist, kann man ja drinnen runterkühlen!

Und gestern habe ich es dann erstmalig gesehen: Im ganzen Raum ist die Klimaanlage auf Stufe "Polar" an, unter dem Tisch eines fröstelnden Kollegens steht die auf "Sahara" eingestellte Heizung.

Das entspricht dann auch der Problemlösungskultur der Chinesen: Harmonie statt Problem beseitigen! Statt mit den Kollegen einen Kompromiss und möglicherweise weniger harmonische Lösung zu suchen, schafft man sich stressfrei eigene Lösungen! Umwelt und Stromrechnung diskutieren ja zum Glück nicht mit einem ...

Schöne Grüße aus dem 17 Grad kalten morgendlichen Guangzhou, Jörg!

12. November 2010

Guangzhou 2010

Nun ist es endlich soweit, die Asienspiele im meinem Wohnort haben angefangen!

Dafür wurde alles schick gemacht, inklusive Bauruinen, an denen über 3 Jahre nichts gemacht wurde:

Gruß aus Asia-Games-City Guangzhou, Jörg

2. Oktober 2010

Great wall, great day!

Obwohl ich ja vor 2 1/2 Jahren schon mal auf der Chinesischen Mauer mit meinen Eltern war, ist das zumindest der erste Eintrag in meinem Blog von der Mauer.

Diesmal waren wir nicht am Badaling-Abschnitt der Mauer, sondern in Mutianyu! Dieser Abschnitt ist weniger gebirgig, dafür grüner. Und wie immer, wenn ich auf der Mauer bin, hatten wir großartiges Wetter.

Hingekommen sind wir im übrigen mit einem Privatfahrer, den mein Kollege über seinen Ex-Kollegen besorgt hat. Guan Xi muss man halt haben - in Beijing noch mehr als in Guangzhou.

Schöne Grüße aus Beijing, Jörg!