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| Vietnam, February 2011 |
Schöne Grüße aus Guangzhou, Jörg!
Seit Januar 2007 bin ich in Guangzhou, China. Und seit Mai 2008 gibt es diesen Blog, weil ich es einfach nicht mehr schaffe, regelmäßig einen Newsletter zu verfassen! Über die Zeit hat sich dieser Blog zu einer Mischung aus China-Erlebnis-Blog und China-Reise-Blog entwickelt.
Schöne Grüße aus Guangzhou, Jörg!
Gruß aus Hue, Jörg!
Schön Grüß aus Guangzhou, Jörg!
Somit gibt es für alle, die mich in den vier Jahren besucht haben noch mal einen letzten Blick in meine alte Wohnung. Für alle die es nicht geschafft haben: so sah mein Heim in China für die ersten vier Jahre aus!
Schöne Grüße aus Guangzhou, Jörg!
Darüber hinaus können "hong bao" aber auch das ganze Jahr über verschenkt werden. An den Revierpolizist, der seit Jahren beim eigentlich so illegalen DVD Verkauf zwei Augen zudrückt, dem Auditor, damit er doch recht wohlwollend sein Audit durchführt oder dem Politiker, damit der einem gigantischen Immobiliengeschäft zustimmt. Oder halt, wenn ausversehen ein paar Tonnen giftige Chemikalien in den nahen Fluss gelangten, und der Umweltbürochef seiner Zweitfrau gerade ein neues Auto kaufen will.
Es muss aber nicht immer eine böse Absicht dahinter stehen, manchmal werden "hong bao" auch einfach genutzt, um die Geschäftsbeziehung geschmeidig zu halten. Das hat dann eher was mit "guan xi" zu tun - also einfach mit Beziehungen. Die Grenzen sind fließend.
Für Mitarbeiter ausländischer Firmen in China ein Graus - denn irgendwie gehörts dazu und die lokale Konkurrenz wird sicher nicht so kritisch beobachtet; es darf aber nicht gemacht werden. Ich behaupte einfach mal, Siemens könnte in China doppelt so viel Umsatz machen, wenn sie nur anständig "schmieren" könnten. Wo ist der Unterschied zwischen Schmiergeld und einer Einladung zum Essen? Und wenn es um einen Milliardenauftrag geht, reicht ein Essen beim Italiener nicht mehr aus. Beides - Einladung zum Essen und Schmiergeld - sind Zuwendungen mit einem gewissen Hintergrund. Wo sind die Grenzen?
Schöne Grüße aus Guangzhou, Jörg!
Das Wetter ist zwar wechselhaft, aber um etwas Wärme und gelegentlich Sonne zu tanken fürs kalte Deutschland ab nächster Woche reicht es!
Also, den wahrscheinlich letzten Eintrag in diesem Jahr gibt es diesmal mit schönen Grüßen von Phuket, Gruß Jörg!
Meine Kollegen in GZ machen zum Glück keine Klimaanlage mehr an, wenn es draußen nur noch 22 Grad sind. In Hong Kong ist das anders! Da kann man ja auch hier im "Winter" noch auf 18 Grad runter kühlen. Aktionen von der Fima unter dem Motto "Green Solution" werden argumentativ mit der Begründung, man brauche ja den Air Flow, bekämpft. Außerdem wollen die Mädels in Hong Kong auch mal die Möglichkeit haben, ihre Winterklamotten zutragen. Und wenns draußen zu warm dafür ist, kann man ja drinnen runterkühlen!
Und gestern habe ich es dann erstmalig gesehen: Im ganzen Raum ist die Klimaanlage auf Stufe "Polar" an, unter dem Tisch eines fröstelnden Kollegens steht die auf "Sahara" eingestellte Heizung.
Das entspricht dann auch der Problemlösungskultur der Chinesen: Harmonie statt Problem beseitigen! Statt mit den Kollegen einen Kompromiss und möglicherweise weniger harmonische Lösung zu suchen, schafft man sich stressfrei eigene Lösungen! Umwelt und Stromrechnung diskutieren ja zum Glück nicht mit einem ...
Schöne Grüße aus dem 17 Grad kalten morgendlichen Guangzhou, Jörg!
Dafür wurde alles schick gemacht, inklusive Bauruinen, an denen über 3 Jahre nichts gemacht wurde:
Gruß aus Asia-Games-City Guangzhou, Jörg
Diesmal waren wir nicht am Badaling-Abschnitt der Mauer, sondern in Mutianyu! Dieser Abschnitt ist weniger gebirgig, dafür grüner. Und wie immer, wenn ich auf der Mauer bin, hatten wir großartiges Wetter.
Hingekommen sind wir im übrigen mit einem Privatfahrer, den mein Kollege über seinen Ex-Kollegen besorgt hat. Guan Xi muss man halt haben - in Beijing noch mehr als in Guangzhou.
Schöne Grüße aus Beijing, Jörg!
Weit ab vom Großstadttrubel bin ich über das zweitwichtigste chinesischen Festival Mid-Autumn-Festival zu Audreys Familie nach Shehong geflogen. Hier ist das Leben schon sehr anders als in Guangzhou!
Es fällt mir jedoch schwer im Moment irgendwas heraus zu picken, was ich hier schreiben möchte! Deshalb gibts nur ein bisschen Bildmaterial!
Schöne Grüße vom einzigen Lao Wai aus Shehong, Jörg!
Schöne Grüße vom wunderschönen Baiyun Airport, Jörg!
Schöne Grüße vom Guangzhou Baiyun Airport, Jörg!
Leider, zu unserer Überraschung, ist das Buch in deutsch, und nicht übersetzt. Damit kann ich jetzt für 80ct das Buch lesen. Audrey liest dafür jetzt Goethes "Faust", Max Frischs "Homo faber" und - was es nicht alles gibt auf chinesisch - Bölls "Der Lacher".
Vielmehr gibt es momentan in Guangzhou kaum einen Fleck, an dem nicht gebaut wird! Und das ganze, weil in 3 Monaten die Asienspiele in Guangzhou sind. Guangzhou selbst hat als Wahrzeichen fünf Ziegen, die auch als drollige kleine Ziegen zu den Maskotchen der Asienspiele gemacht worden sind.
Nur momentan nerven die, weil ich sie mit Baulärm und Dreck an jeder Ecke verbinde. Naja, 3 Monate nur noch ...
Schöne Grüße aus Guangzhou, Jörg!